Die Eurofurence 23 in Berlin

Hallo meine Lieben!

Wer sich jetzt fragt warum es so ewig gedauert hat bis ich einen Rückblick zur EF schreiben konnte: Ich war krank….sehr krank.
Leider hab ich mir eine echt heftige Conseuche eingefangen. Ihr wisst schon, man geht auf eine Convention mit vielen Menschen aus verschiedensten Teilen der Welt, die alle ihre hier nicht heimischen Keime mitbringen und dank Händeschütteln und enge Aufzüge beginnt man automatisch diese Keime zu tauschen wie Pokemon.

Naja, ich bin auf dem Weg der Besserung und sollte das Ekelzeug bald vollständig eliminiert haben.

So, wie fasse ich hier 5 Tage Convention zusammen?
Am besten erzähle ich euch nur von ein paar meiner Highlights, sonst wird das doch wieder zu viel.

Also, die Charity ging dieses Jahr an den „sieben katzenleben ev.“ und wir waren gemeinsam in der Lage über 40.000 Euro an Spendengeldern zusammen zu bringen. 🙂
Bravo an alle Beteiligten!
Die Damen des Vereins waren vor Ort und ich habe mich kurz unterhalten können. Wirklich sehr angenehme und engagierte Leute, ich hoffe das Geld hilft Ihnen und vor allem den Katzen.

Wie jedes Jahr war ich mega begeistert von der Artshow! Auch wenn die Gebote wohl dieses Jahr eher verhalten waren, fand ich dass das Qualitätsniveau irre hoch war.
Ich bin mehrmals durch die Ausstellung gegangen (ich hatte dort ja auch ein Panel) und hab mich inspirieren lassen. So viel geballtes Talent, ihr macht euch keine Vorstellungen, wenn ihr nicht dabei wart!
Ich habe dieses Jahr sogar zwei kleine Bilder ersteigert. Einmal einen ägyptischen Käfer von Nerventee und ein Original von Khaosdog!
Außerdem wurde ein Werk von mir für einen ziemlich guten Preis verkauft, das Bild werde ich nächste Woche noch veröffentlichen. 🙂

Dann habe ich mich dieses Jahr das erste Mal getraut, mich länger in die Artist Lounge zu setzten. Das ist ein Ort an dem sich Künstler jederzeit treffen und zusammen arbeiten können. Gewöhnlich habe ich mich dort eher unwillkommen gefühlt. Ich denke aber das könnte einfach damit zusammen hängen das ich eher unsicher bin und ungern in der Öffentlichkeit male. Diesmal hatte ich aber Freunde dabei mit denen ich zusammen sitzen konnte und das hat mir genug Sicherheit gegeben um mich tatsächlich zu entspannen und etwas zu zeichnen.

Es war dann auch in der Artist Lounge das ich einen Auftrag von Kashmere bekommen habe! Kashmere ist eine Künstlerin die ich seit Jahren verfolge und bewundere und Lob für meine Arbeit zu bekommen (und zwei Aufträge) hat mich wahnsinnig gefreut!
Meinem unsicheren Englisch und meiner allgemeinen Tapsigkeit sei Dank, bin ich leider immer ein bisschen über meine Worte gestolpert wenn ich mit ihr sprechen wollte, aber ich hoffe mal sie hat mir das nicht übel genommen.
Ich spreche Englisch nun mal genau einmal im Jahr auf der EF. :/

Jeden Abend mit meinen Freunden zu Abend essen zu können war für mich auch so ein persönliches Highlight. Dadurch das wir nun mal alle Arbeiten, sehen wir uns viel zu selten.

Dann habe ich noch viele spannende Vorträge über Kunst und das Fandom besucht, eins spannender als das andere.
Eines aus dem ich besonders viel mitnehmen und lernen konnte, war das von Dream and Nightmare, den ihr aus unserem gemeinsamen Künstlerpodcast kennt.
Er hat in seinem Vortrag seine Arbeitsweise gezeigt, vom schauen nach Referenzen bis zum fertigen Bild. Da ich digital noch nicht so lange dabei bin wie bei der traditionellen Malerei war vieles von dem was er gezeigt hat für mich völlig neu und ich bin richtig begeistert raus spaziert weil ich das Gefühl hatte viele neue Techniken gelernt zu haben, die ich so schnell wie möglich ausprobieren wollte.
Was ein Glück das ich gerade an zwei digitalen Commissions arbeite. 😉

Aaaach es gab so vieles was toll war! Die vielen anderen Künstler, die freundliche, familiäre Atmosphäre, die viele Kunst und Basteleien, Bücher, Plüschtiere und und und, was im Dealers Den angeboten wurde.
Nach Jahren des Schmachtens habe ich mir endlich eine Heiz-Nacktschnecke von Kampfkewob gegönnt, die mir im Winter meine verkrampften Schultern wärmen soll.

Es war so unglaublich viel zu sehen und zu tun und ich bin jede Nacht halb tot ins Bett gefallen.

Die Eurofurence ist meine Lieblingscon im ganzen Jahr und ich freue mich wahnsinnig auf den nächsten Besuch. Jedes Mal wenn ich von der Con komme, weiß ich wieder warum ich im Fandom bin. 😉

Und danke an jeden der mich erkannt und begrüßt hat! Ich hab mich über jeden von euch wahnsinnig gefreut auch wenn ich nicht genug Zeit hatte um mit jeden etwas zu unternehmen (Es tut mir so leid Covahr! Sieh unseren Kaffee bitte nur als verschoben! Ich hab es einfach zeitlich nicht auf die Reihe bekommen!)

Danke an alle Leute die diese Con möglich machen und sie zu dem machen was sie ist!

Der Suiter auf dem Bild ist „Blauerwolf“ und rechts daneben ist die Künstlerin die den Suit gebaut hat „Nerventee“.